Pandemiespaziergang

Kein gutes Licht und wenig Energie. Sie müssen sich das nicht anschauen. Es war trocken auf dem Friedhof, sehr trocken. Die erschöpfte Natur hat jedoch ihre eigene Schönheit.

Übrigens ist es an der dicht mit wildem Wein bewachsenen Friedhofsmauer deutlich kühler als auf der anderen Straßenseite, obwohl die Sonne auf die Mauer scheint. Das mit der Fassadenbegrünung scheint tatsächlich zu funktionieren.

4 Kommentare zu „Pandemiespaziergang

  1. Das funktioniert in der Tat. Unser Haus ist zu 2/3 mit Efeu und Wein eingewachsen, außerdem stehen da noch 9 große Bäume. Und es ist ca. 5° C kühler als 10 m weiter. Da wäre eine Menge Luft im doppelten Sinne nach oben frei.

  2. Das kann ich auch bestätigen: Mitten in Berlin, das einzig mit Wein bewachsene Haus in unserer Strasse, volle Südausrichtung, ist nicht nur kühler, sondern auch lebendig. Gerade ist die Zeit in der die Bienen und Wespen die Blüten massenhaft besuchen, die dauert ungefähr zwei Wochen. Im Herbst fallen die Blätter, dann haben wir in der dunklen Jahreszeit mehr Licht. Vögel nisten auch häufig. Und ja, Mäuse haben wir auch.
    Man sieht auch täglich mehrfach Fussgänger stehen bleiben und schauen, das Haus sogar fotografieren. Es gefällt offenbar. Wir als Mieter sind jedenfalls sehr zufrieden damit.
    In der näheren Umgebung gibt es vielleicht 15 – 20 ähnlich bewachsene Häuser, eine kleine Minderheit. Ich wäre dafür, dass es mehr davon gibt, und wenn sie vom Senat bezuschusst werden müssten.

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