Als ich aufwache, schreit die alte Obdachlose auf dem Friedhof herum. Sie übernachtet offensichtlich dort, wenn es nicht regnet.

Ab Anfang September wird in der Firma umgebaut. Ich bin also fast den ganzen September im Home Office. Das hat den Vorteil, dass ich während der Wiesn nicht U-Bahn fahren muss. Ich hatte mir schon überlegt, wie ich es anstelle, dass ich in der Zeit nicht ins Büro muss. Die Wiesn-Zeit ist eine begehrte Urlaubszeit bei den Kinderlosen, die sich nicht an Schulferien halten müssen. Die einen nehmen Urlaub und fliehen aus der Stadt, die anderen, damit sie zwei Wochen hemmungslos durchsaufen können. Das ist übrigens nur leicht übertrieben.

Das jüdische Museum München hat ein Blog, das wusste ich nicht. Dort erinnert man an die 1972 bei dem Attentat ermordeten Menschen: Elf israelische Sportler, ein deutscher Polizist, . Einer war erst 18 Jahre alt, ein anderer hatte fast denselben Familiennamen wie ich. Oder war es derselbe und ein Buchstabe ist bei der Transkription ins moderne Hebräisch verloren gegangen? (Vielen Dank an A., auf deren nicht öffentlichem Blog ich den Link gefunden habe.).

Aus praktischen Erwägungen lande ich beim kleinen Lebensmittelladen an der Ecke, seinerzeit zu Beginn der Pandemie der einzige, der Toilettenpapier hatte. Auf dem Weg dorthin liegen nämlich die Post und die Apotheke und es ist kein Umweg nötig. Die Milch ist einen ganzen Euro teurer als bei der Konkurrenz, Käse und Obst aber ungefähr gleich gestiegen.

Wieder einmal nachdenken über Kommentare und ob ich überhaupt noch welche zulassen will.

Ein Kommentar zu „

  1. Ich finde das schöne an Kommentaren, dass es manchmal welche gibt, die meinen Horizont wirklich erweitern, die Aspekte eine Sache beleuchten, die ich nie bedacht hätte.
    Diese Schillernden tragende Belanglosen für mich mit.
    Wie gesagt für mich.

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