Anderswo

Da wollte ich gestern die Links posten, die mir aus irgendeinem Grund wichtig oder zumindest interessant schienen, aber irgendetwas habe ich falsch gemacht und sie verschwanden im weltweiten Nirvana. Aber dann fand ich sie wieder.

Emran Feroz über das Reisen in Afghanistan, die Taliban und seine Familie.

Noch einmal Emran Feroz (über dessen Nachnamen ich immer lächeln muss), diesmal im Interview.

Naser Koshan über die Taliban, ein Jahr nach der Machtübernahme. Eine traurige Bilanz, meine ich.

Über die Instrumentalisierung der Burka. Frauen tragen die Burka, um sich zu schützen, sagt die Autorin. Das sollte nicht notwendig sein und ist ein Armutszeugnis für die Männer.

Ich verlinke hier sehr unterschiedliche Autoren. Wie Sie sich denken können, bin ich nicht mit allen in allen Punkten einverstanden. Ich versuche, zu lernen. Dazu ist es notwendig, unterschiedliche Stimmen zu hören. Freund B, der sich inzwischen als ein Anhänger der eher gemäßigten (städtischen?) Taliban entpuppt hat, schüttelt immer noch mein Weltbild durch. Ich frage ihn scheinbar nach Privatem, aber das Private ist politisch, wie wir wissen. So nähern wir uns einander an und entfernen uns wieder voneinander. Dabei ist es mir wichtig, meine Position klar darzustellen, aber seine zumindest zu respektieren. Manchen ist letzteres schon zu viel, aber wie soll ein Dialog ohne Respekt funktionieren? Hablando se entiende la gente.

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