Die böse Tante Schlaflosigkeit, Madame L’Insomnie, besucht mich wieder.

Internetfreundinnen verschwinden plötzlich im weltweiten Netz und werden nicht mehr gesehen. Sind sie krank, tot, in eine Gegend ohne Netz ausgewandert?

Es regnet. Es regnet tags, es regnet nachts, und dazwischen auch. Ich koche Olla de peras, Birneneintopf. Im Kochbuch steht es unter Olla gitana, Zigeunereintopf. Freihändig, ohne Rezept, und in einer Variante mit Pastinaken.

Dem Freund, der kein Freund ist, erzähle ich etwas im Vertrauen. Ich kann mich darauf verlassen, dass er es nicht herumtratscht. Dass sich in meinem Leben immer die am übelsten beleumundeten Leute als die vertrauenswürdigsten erweisen, ist seltsam.

Sich mit Leuten auseinandersetzen, die auf der ganz anderen Seite stehen – ist das sinnvoll? Man muss dabei sehr vorsichtig vorgehen, damit niemand Gesicht verliert und abblockt.

5 Kommentare zu „

  1. Oh die Tante liebt es auch sich in meinem Bett breit zu machen, besonders in Zeiten wie diesen. Hab sie ererbt von meinen Müttern und ihr in 16 Jahren als Dauernachtwache den roten Teppich ausgerollt.
    Ich stell mich inzwischen einfach schlafend, ein bisschen erholt das auch.

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