Anderswo

Über Hautfarbe

Hunger (englisch).

Die Fischer von Boulogne-sur-Mer. (Praktisch nebenan hat meine Familie ihre Urlaube verbracht, als ich ein Kind war.)

Die erste Dichterin.

Georges Brassens, L’Auvergnat. (Für R.M. Weil er mein Auvergnat ist.)

Ein Hinweis in eigener Sache: In letzter Zeit „frisst“ WordPress manchmal Links, d.h. die Texte hinter den Links verschwinden im Nirwana. Sollte das hier wieder passiert sein, geben Sie mir bitte einen Hinweis.

Anderswo

Christa Chorherr über Raumtemperatur. Und nein, ich finde Herrn Schäubles Rat, einen Pullover anzuziehen, nicht falsch.

Zahra Mousawi über weibliche Körper.(englisch)

Werbung (natürlich unbezahlt) für die geschätzte Blognachbarin Carmilla de Winter. Eine ihrer Kurzgeschichten ist in einer Anthologie erschienen.

Frau Fundevogel ist heute gleich zwei Mal vertreten: Dereinst und Briefe für Mubende.

Rosalía singt Bulerías.

Anderswo

Gedanken über die Proteste im Iran, die ausgelöst wurde durch den Tod von Mahsa Amini in Polizeigewahrsam. Und an Jamshid Sharmad. Sie wissen sicher, dass Dietrich Bonhoeffer noch am 09. April 1945 hingerichtet wurde? Was, wenn das iranische Regime sein Ende sieht und anfängt, um sich zu schlagen? Ich war noch ein Kind, als die Bockenheimer Landstraße schwarz von demonstrierenden Student*innen war, die riefen: „Der Schah ist ein Mörder und Faschist!“ Ich denke nicht, dass sie sich ein Regime wie das derzeitige vorgestellt haben.

Die Erinnerung an die Sklaverei ist noch lebendig.

Besonders schöne Fürbitten von dem katholischen Pfarrer Wolfgang F. Rothe aus München.

Kinderarbeit in Afghanistan.

Ich bin noch nicht sicher, was ich von ihm halte: Ridan, Madame La République.

Anderswo

Da wollte ich gestern die Links posten, die mir aus irgendeinem Grund wichtig oder zumindest interessant schienen, aber irgendetwas habe ich falsch gemacht und sie verschwanden im weltweiten Nirvana. Aber dann fand ich sie wieder.

Emran Feroz über das Reisen in Afghanistan, die Taliban und seine Familie.

Noch einmal Emran Feroz (über dessen Nachnamen ich immer lächeln muss), diesmal im Interview.

Naser Koshan über die Taliban, ein Jahr nach der Machtübernahme. Eine traurige Bilanz, meine ich.

Über die Instrumentalisierung der Burka. Frauen tragen die Burka, um sich zu schützen, sagt die Autorin. Das sollte nicht notwendig sein und ist ein Armutszeugnis für die Männer.

Ich verlinke hier sehr unterschiedliche Autoren. Wie Sie sich denken können, bin ich nicht mit allen in allen Punkten einverstanden. Ich versuche, zu lernen. Dazu ist es notwendig, unterschiedliche Stimmen zu hören. Freund B, der sich inzwischen als ein Anhänger der eher gemäßigten (städtischen?) Taliban entpuppt hat, schüttelt immer noch mein Weltbild durch. Ich frage ihn scheinbar nach Privatem, aber das Private ist politisch, wie wir wissen. So nähern wir uns einander an und entfernen uns wieder voneinander. Dabei ist es mir wichtig, meine Position klar darzustellen, aber seine zumindest zu respektieren. Manchen ist letzteres schon zu viel, aber wie soll ein Dialog ohne Respekt funktionieren? Hablando se entiende la gente.

Anderswo

Susanne Wosnitzka erinnert an eine in Vergessenheit geratene Komponistin.

Nun ist auch der andere Zwilling gestorben.

Taliban, Al-Qaida und islamischer Staat. Sind die Taliban Jihadisten? (Dass die Familie Haqqani Osama Bin Laden nur aus Verpflichtung zur Gastfreundschaft Unterschlupf gewährt hat, wage ich allerdings zu bezweifeln. Es hat da wohl gemeinsame Ziele gegeben, und von Jalaluddin Haqqani, dem Vater des jetzigen Innenministers, weiß man, dass er auch ungewöhnliche Allianzen einging, wenn er sich davon einen Vorteil versprach.)

Macht sich die Künstlerin Rosalía der kulturellen Aneignung schuldig.? Ich meine, das tut sie nicht. Sie kann nämlich sehr ordentlich Flamenco singen, und wenn sie einen Teil ihrer musikalische Wurzeln verarbeitet, dann ist das m.E. ihr gutes Recht. Die Rumba, die sie hier singt, hat übrigens Manuel Vallejo 1926 kreiert.

Alt ist sie geworden, die Doña Cristina, aber ihre Hände sind immer noch eine Klasse für sich.

Jung war sie hier schon nicht mehr, aber (in meinen Augen) auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit und Kunst. Die Choreographie, stark pantomimisch und mit vergleichsweise simplem Schrittmaterial, war nicht ihr Werk, soweit ich weiß, sie mag aber dazu beigetragen haben.

(Das war nun sehr flamencolastig. Wie schon einmal gesagt: Sie müssen das alles hier nicht lesen.)