Anderswo

Ist Mastodon ein sicherer Ort für Jüdinnen und Juden, fragt Chaim

Grete Weil war eine, die mich als Schriftstellerin und als Mensch sehr beeindruckt hat (wobei ich den Menschen Grete Weil ja auch nur aus ihren Büchern „kannte“).

Juna über den Schmerz.

Falls Sie auch einmal Mühe haben sollten, die richtige Grußformel für Ihren E-Mail-Verkehr zu finden, hier eine Inspiration. (Es juckt mir in den Fingern.)

Carmen Ledesma por soleá.

Anderswo

Frau Croco hat das folgende kurze Video einer Russin verlinkt.

Die Fatzke-Zeitung verlässt das Gallusviertel. (Als Frankfurterin darf ich „Fatzke-Zeitung“ sagen.)

Ich kann mich noch erinnern, wie und wo ich den Satz „a stitch in time saves nine“ lernte. Über Nadelarbeit (englisch)

Eine kleine, aber feine Ausstellung in München: Queeres Leben zwischen 1900 und 1950. (Wenn Sie früher noch ältere Leute sagen hörten, Soundso sei am 17.5. geboren, dann bezog sich das auf den § 175 und war eine Chiffre für Homosexualität.)

Männer in Afghanistan müssen mit und für Frauen kämpfen, sagt ein afghanischer Professor. Sie tun es auch, aber es sind zu wenige und es ist gefährlich.

Eine ausgezeichnete junge Musikerin mit Tanguillos de Cádiz. (Die Übersetzung ist allerdings alles andere als ausgezeichnet.)

Anderswo

Elen hat nicht, wie andere Bloggerinnen, einen Jahresrückblick geschrieben, sondern einen Liebesbrief an 2023. (englisch).

Woher hatten die Brüder Grimm eigentlich ihre Märchen? Auch von Dorothea Viehmann, die sie wiederum von den Fuhrleuten haben soll, die auf dem Weg aus Paris oder Leipzig in Rengershausen Station machten. Jedoch war sie nicht die einzige Erzählerin, (englisch)

Falls Sie sich für Afghanistan interessieren: ein etwas entfernterer Blognachbar beschäftigt sich intensiv mit diesem Land.

Der Notarzt und der Alkohol.

Juana la del Pipa singt por tientos. Amarga, dura y bravía.

Nicht mehr Flamenco tanzen

Was die Fußtechnik betraf, war ich immer eine Wackelkandidatin, auch im Wortsinne: meine Gelenke sind schwach, mein Gleichgewicht schlecht. Was ich hatte: Arme, Rücken und Hirn. Damit lässt sich eine Weile gut tanzen. Irgendwann holen einen die schwachen Knöchel aber auf den Boden der Tatsachen zurück. Das ist der Lauf der Welt. Hart ist es trotzdem, auch für Leute wie mich, die das Tanzen nur als Hobby betreiben.

Zur Zeit sehe ich in der Mediathek L’Opéra.(Ich habe das Gefühl, dass die Übersetzung möglicherweise nicht an allen Stellen korrekt ist, was die Ballett-Terminologie und gewisse typische Formulierungen betrifft, aber aus dem Thema Ballett bin ich schon zu lange draußen.)

Der Flamenco und der Bauleiter

„Hier muss euer Blick tot sein.“ sagte Lehrer A. an einer bestimmten Stelle einer besonders dramatischen Choreographie; ich glaube, es war Martinete.

Vor Jahren gab es in einem anderen Flamencokurs einen Mitschüler, der Bauingenieur war. Wir lernten eine Farruca, und die Lehrerin sprach über die Bedeutung von Mimik und Gestik bei einer derart ausdrucksstarken Choreographie. Dem Bauingenieur ging plötzlich ein Licht auf: „Ah, der Bauleiter-Blick!“

Toni el Pelao hätte wohl auch einen guten Bauleiter abgegeben.

„Lernen kann das jeder. Danach tanzt jeder nach seinen Möglichkeiten.“ sagte eine andere Lehrerin (nicht meine Lehrerin, leider.) Jeder – Spanier, Gitano oder nicht, Bauingenieur oder Friseur – bringt seine Lebenserfahrung in den Tanz ein. Das ist das Besondere an einem Tanz, der auch heute noch sowohl Kunstform als auch Volkstanz ist.

Anderswo

Susanne Wosnitzka erinnert an eine in Vergessenheit geratene Komponistin.

Nun ist auch der andere Zwilling gestorben.

Taliban, Al-Qaida und islamischer Staat. Sind die Taliban Jihadisten? (Dass die Familie Haqqani Osama Bin Laden nur aus Verpflichtung zur Gastfreundschaft Unterschlupf gewährt hat, wage ich allerdings zu bezweifeln. Es hat da wohl gemeinsame Ziele gegeben, und von Jalaluddin Haqqani, dem Vater des jetzigen Innenministers, weiß man, dass er auch ungewöhnliche Allianzen einging, wenn er sich davon einen Vorteil versprach.)

Macht sich die Künstlerin Rosalía der kulturellen Aneignung schuldig.? Ich meine, das tut sie nicht. Sie kann nämlich sehr ordentlich Flamenco singen, und wenn sie einen Teil ihrer musikalische Wurzeln verarbeitet, dann ist das m.E. ihr gutes Recht. Die Rumba, die sie hier singt, hat übrigens Manuel Vallejo 1926 kreiert.

Alt ist sie geworden, die Doña Cristina, aber ihre Hände sind immer noch eine Klasse für sich.

Jung war sie hier schon nicht mehr, aber (in meinen Augen) auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit und Kunst. Die Choreographie, stark pantomimisch und mit vergleichsweise simplem Schrittmaterial, war nicht ihr Werk, soweit ich weiß, sie mag aber dazu beigetragen haben.

(Das war nun sehr flamencolastig. Wie schon einmal gesagt: Sie müssen das alles hier nicht lesen.)

Anderswo

Erinnerung an Marcus Buschmüller. Ich erinnere mich an einen Neonaziaufmarsch vor AIDA, ich wohnte ja praktisch nebenan. Und an den Polizisten, den ich darauf hinwies, dass zumindest eines der Nazilieder auf dem Index stand und nicht hätte gespielt werden dürfen. Der Polizist reagierte, wie so ein bayerischer Polizist eben reagiert. Der Feind der bayerischen Polizei steht ja bekanntlich links.

Hanna Nym über die Stasi-Akte ihres Vaters.

Eine Handreichung für Flugreisende.

Schwesterfraudoktor über den Notstand in der Medizin. Längst betrifft er nicht nur Krankenhäuser.

Lieben Sie die katalanische Rumba? Mir fiel kürzlich ein ganz alter Schleifer in die Hände. Das ist natürlich ein Stil, der heute mehr als antiquiert wirkt, aber was soll man machen? Peret ist nun einmal der König der Rumba.

Anderswo

Veshengro über Wiederverwertung (englisch).

Lilith Wittmann über digitale Ausweise.

Die Beifängerin weiß, wie man Gespenster züchtet.

Manche Themen ergeben sich neuerdings durch meine Gespräche mit Freund B. Ein Podcast: Musik im Islam

Ein Paar, das auch schon über das übliche Tanzalter hinaus ist: Toni el Pelao und La Uchi. In der Caña (der Tanz, den die beiden zeigen) geht es übrigens um Verführung, und flamenc@s verführen einfach anders.